Ostseeküchen - Ihr Küchenfachmarkt in Gleschendorf, nahe Pönitz am See, Scharbeutz und Eutin.
Kreisverband Ostholstein Landfrauen


Landfrauen kochen und genießen – und erproben neue Küchentechnik bei Ostseeküchen

Am 11.10.2007 trafen sich Landfrauen der Ortsvereine Bad Schwartau
und Ahrensbök bei uns Ostseeküchen im Gewerbegebiet Gleschendorf, um sich über neueste Küchentechnik zu informieren
.

Unser Ostsee-Küchenstudio bot den passenden Rahmen für den selbstständigen Showkoch Alexander Eisermann, der den Landfrauen das Kochen mit Induktionskochfeld und die Handhabung des AEG-Multidampfgarers zunächst theoretisch näher brachte. Dies tat er in sehr verständlicher und amüsanter Art und Weise.

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Dann wartete die große Überraschung: Die Teilnehmer wurden mit Kochschürzen versehen und im Handumdrehen für die Zubereitung verschiedener Teile eines Menüs eingeteilt. Binnen kurzem herrschte – natürlich unter fachkundiger Anleitung – emsiges Treiben - es wurde geschnibbelt, gerührt und geknetet.
Auch noch so gestandene Hausfrauen konnten dabei vom jungen Profi den einen oder anderen Trick erlernen. Durch eigenes Ausprobieren fiel auch schnell die Scheu vor der neuen Technik.

Bei einem Induktionskochfeld wird die Energie durch elektromagnetische Wellen
in den Boden des Kochgeschirrs übertragen und dort als Wärme aufgenommen. Unterhalb der aus Glaskeramik bestehenden Kochfläche befindet sich eine stromdurchflossene Kupferspule, die ein magnetisches Feld erzeugt.
Dieses induziert in einem darüber platzierten ferromagnetischen Topf Ströme,
die das Metall des Topfes aufheizen. Die so entstandene Wärme wird an den Inhalt des Topfes abgegeben.

Die Vorteile:

  • Sehr schnelles Aufheizen.
  • Energie fließt nur dort, wo der Topf steht, dadurch gibt es keine Energieverluste.
  • Sehr geringe Reaktionszeit bei Änderungen der Einstellung, dadurch ist sehr präzises Kochen möglich und Überkochen kann vermieden werden.
  • Die Platte selbst wird nicht heiß, sondern nur sekundär durch den Kontakt mit dem Topf erwärmt.
  • Deutlich erleichterte Reinigung des Glaskeramikkochfeldes, da Lebensmittelreste nicht einbrennen.
  • Deutlich verbesserte Sicherheit z.B. für Kinderhände und Tierpfoten.
  • Durch Abschaltautomatik nach Zeit oder Temperatur verbesserte Sicherheit für Vergessliche.

Der Nachteil:

  • Vor Verwendung der alten Töpfe muss man mit einem Magneten überprüfen, ob das Kochgeschirr für das Induktionsfeld geeignet ist.

Der vorgestellte Multidampfgarer ist tatsächlich sehr vielseitig. Er sieht nicht nur aus wie ein computergesteuerter Backofen, er kann auch alle Funktionen eines Backofens übernehmen. Beim „Vitaldampfgaren“ wird z.B. Gemüse unter Erhalt von Vitaminen im Dampf gegart. Eine „Intervallfunktion“ sorgt durch wechselnden Einsatz von Heißluft und Dampf dafür, dass Braten und Aufläufe nicht austrocknen, Brot wird rundum knusprig.

Da das Wasser für die Dampferzeugung in einen Stutzen gefüllt wird,
ist bei der Aufstellung kein Wasserzu- oder –ablauf erforderlich.

Erwartet man Gäste, kann bereits Vieles vorbereitet und kurz vor dem Servieren „regeneriert“ werden, d.h. die Speisen werden schonend erwärmt, ohne nachzugaren.

All dieses sind Funktionen, die sich Küchenprofis bereits seit langem mittels eines so genannten „Konvektomaten“ zunutze machen, und die nun auch Einzug in jede Küche halten können.

Wir anwesenden Landfrauen waren jedenfalls begeistert.

Showkoch Alexander Eisermann demonstriert die Schneidetechnik der Profis. Zwei Vorsitzende bei der Arbeit.
Zwei Vorsitzende bei der Arbeit (Bild oben).


Showkoch Alexander Eisermann, links im Bild, demonstriert die Schneidetechnik der Profis.
   
Das Induktionskochfeld wird kritisch geprüft. Annegret Köhn-Barg hat einen handfesten Job.
Bild oben: Das Induktionskochfeld wird kritisch geprüft.


Annegret Köhn-Barg, rechts im Bild, hat einen handfesten Job.
   
Der Multidampfgarer vor seinem Einsatz. Die freundlichen Gastgeber, das Ehepaar Schwanitz, sind mit Begeisterung dabei.
Der Multidampfgarer vor seinem Einsatz. Die freundlichen Gastgeber, das Ehepaar Schwanitz, sind mit Begeisterung dabei.
   
Natürlich wurde das selbst Zubereitete auch verzehrt, und so manches Rezept wurde für Zuhause abgespeichert – so weit es in der am Schluss überreichten Rezeptesammlung nicht enthalten war.
Die Tafelrunde:
Natürlich wurde das selbst Zubereitete auch verzehrt, und so manches Rezept wurde für Zuhause abgespeichert – so weit es in der am Schluss überreichten Rezeptesammlung nicht enthalten war.
   
Bild rechts: Elke Flick-Clausen bedankt sich bei der Gastgeberin. Elke Flick-Clausen bedankt sich bei der Gastgeberin.
   
Insgesamt war es ein rundum gelungener Abend, für den wir den Landfrauen, unseren Mitarbeitern, sowie dem Showkoch Herrn Eisermann ganz herzlich danken.

Mit freundlicher Genehmigung der Landfrauen Ostholstein

Landfrauen Ostholstein

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